Übersicht: Debattieren für die Forschung

Mit einem Klick zum passenden Training:

Respekt! Ein Abend zum Thema X
Das sehe ich anders! Debattiertraining für die Forschung
Mit professioneller Streitkultur zu kognitiver Agilität

NEU und DFG-förderfähig!
Debattiertraining zur Sensibilisierung für Gender-Themen

 

Debattieren an der Universität: Altbewährt und neu entdeckt

Debattieren ist eine Methode, die die Kunst des Lesens, Denkens und Redens in sich vereint. Als die Scholaren des Mittelalters sich daran machten, die Lehrpläne der ersten Universitäten der Welt zu entwerfen, waren für sie drei Freie Künste essentiell, um Führungsqualitäten zu entwickeln und die besten Ideen voranzubringen: Grammatik, Logik und Rhetorik (also Lesen, Denken und Reden). Um herauszufinden, wie gut sie diese Fähigkeiten entwickelt hatten, verlangte die mittelalterliche Lehrerschaft von ihren Studenten keine Aufsätze oder Examen, sondern eine Disputation – in anderen Worten, eine Debatte.

Obwohl sich in der Welt seit dem 19. Jahrhundert viel geändert hat, legten die Scholaren hierdurch die Grundlage für jeden Hochschulabschluss. Die Fähigkeit, Argumente zu verstehen, zu artikulieren und zu bewerten ist bis heute nicht nur das Lebenselexier unserer Demokratie und Gesellschaft, sondern eine Voraussetzung für jeden Einzelnen, um in unserer modernen, technologisierten, demokratischen Gesellschaft ein engagiertes und ethisches Leben zu führen.

 

Debattieren für die Forschung

 

Respekt! Ein Abend zum Thema X

„Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend.“

Albert Einstein

Meinungsverschiedenheiten gibt es überall. Doch statt platter Stammtischparolen wollen wir an diesem Abend zum einem Thema X (ein Thema Ihrer Wahl) eine Debatte führen. Dabei werden wir die Begeisterung erleben, die gute Argumentation in uns weckt. Die besondere Herausforderung: Alle Positionen werden zugelost – es kann also passieren, dass wir gegen unsere Überzeugung sprechen werden! Ein erfahrener Debattiertrainer erklärt die Regeln und sorgt nach einigen praktischen Übungen für den strukturierten Ablauf der Debatte. Nach der Debatte werden wir die Erfahrungen in gemütlicher Runde diskutieren.

Dauer:

  • 3 Stunden

Zielsetzung:

  • Argumente schlüssig und überzeugend aufbauen können
  • Möglichkeiten erfahren, Argumente zu widerlegen oder zu entkräften
  • Debatte selbst erleben
  • Erfahrungen aus der Debatte reflektieren

Thema:

Das Thema der Debatte wird im Voraus in Absprache mit Ihnen festgelegt. Es soll zum Anlass passen und die Lebenswelt der TeilnehmerInnen ansprechen, so dass sie einen realen Bezug zum Thema haben.

TrainerIn:

VDCH-zertifizierte/-r DebattiertrainerIn oder Master-DebattiertrainerIn

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Sie haben Fragen zu unseren Seminaren? Hier  erfahren Sie mehr über unsere Angebote. Wir beraten Sie gern.

 

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Das sehe ich anders! Debattiertraining für die Forschung

„Die große Leistung der Zivilgesellschaft ist es, dass man miteinander klarkommt, auch wenn man teils unvereinbare Positionen hat.“

Prof. Dr. Detlef Pollack, Religions- und Kultursoziologe

Durch das Debattiertraining erhalten die TeilnehmerInnen der Forschungs- und Graduiertenprogramme einen lebendigen Eindruck vom Debattieren. Das Bewusstsein für gute Argumentation wird durch das Debattiertraining geschult. Zudem wird der Transfer von der Debatte als Sport hin zur Debatte als nützlicher Methode in der Forschung, aber auch im Unternehmen klar aufgezeigt. Die TeilnehmerInnen erleben unmittelbar die Praxistauglichkeit und Ergebnisorientierung der Debatte.

Dauer:

1 Tag (8 Stunden)

Zielsetzung:

  • stichhaltige Argumente finden und auf ihre Relevanz überprüfen
  • Argumente schlüssig und überzeugend aufbauen
  • Argumente widerlegen und entkräften
  • überzeugend auftreten auch bei kritischem Publikum
  • mit Zwischenrufen und kritischen Fragen souverän umgehen

Debatten-Themen:

Die Themen der Trainingsdebatten werden in Absprache mit Ihnen festgelegt. Gerne können auch die TeilnehmerInnen der Forschungs- und Graduiertenprogramme in die Themenauswahl einbezogen werden.

TrainerIn:

VDCH-zertifizierte/-r DebattiertrainerIn oder Master-DebattiertrainerIn

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Mit professioneller Streitkultur zu kognitiver Agilität

„Debating Culture heißt, Sie sagen etwas und ich widerspreche Ihnen und Sie hören mir zu und Sie haben Respekt […] wir müssen frei reden und wir müssen lernen, anders denkende zu respektieren und ihnen zuzuhören. Diese Debating Culture ist eine Voraussetzung.“

Prof. Dr. Bassam Tibi, Politikwissenschaftler

Was brauchen Sie in einer schnelllebigen Welt? Die Antwort: Kognitive Agilität – einen wachen Geist, der Veränderungen meistert und Lösungsansätze kritisch hinterfragt. Durch das Debattiertraining lernen Sie, Argumente schlüssig und überzeugend aufzubauen und Gegenargumente zu entkräften. In der „MeetingDebate“ trainieren Sie das schnelle Umdenken, Spontanität und Reaktionsfähigkeit – auch unter Druck. Ihre Diskussionen werden langfristig effektiver und effizienter: Themen werden nicht nur angerissen, sondern in einer Debatte hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile argumentativ ergründet. Sie binden Gegenargumente nutzbringend ein und öffnen die Diskussion. So schützen Sie sich gegen böse Überraschungen und Manipulationsversuche. Faire Regeln in der Debatte fördern die Transparenz und schaffen Offenheit für ein respektvolles Miteinander.

Nutzen Sie die durch die Debatte erlernten Fähigkeiten für die Diskussion Ihrer Forschungsarbeiten und als Vorbereitung auf Podiumsdiskussionen, Interviews, Rigorosum oder Disputation! Damit Sie den Blick Ihrer Zuhörer auf das lenken, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Dauer:

2 Tage

Zielsetzung:

  •  kognitive Agilität entwickeln
  • mit Sachverstand und Urteilskraft überzeugen
  • andere Meinungen nutzbringend einbeziehen
  • sich gegenüber anderen Meinungen klar und verständlich abgrenzen
  • stichhaltige Argumente finden und auf ihre Relevanz überprüfen
  • Argumente schlüssig und überzeugend aufbauen
  • Argumente widerlegen und entkräften
  • überzeugend auftreten auch bei kritischem Publikum
  • mit Zwischenrufen und kritischen Fragen souverän umgehen

Debatten-Themen:

Die Themen der Trainingsdebatten werden in Absprache mit Ihnen festgelegt. Gerne können auch die TeilnehmerInnen der Forschungs- und Graduiertenprogramme in die Themenauswahl einbezogen werden.

TrainerIn:

Master-DebattiertrainerIn

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Neu und DFG-förderfähig:

Debattiertraining zur Sensibilisierung für Gender-Themen

„Insbesondere das individuelle Problembewusstsein, die Fähigkeit und der Mut, eine eigene Meinung zu entwickeln, zu vertreten und für sie einzustehen, erleichtert es Debattanten, sich auch jenseits der Sportlichen Debatten an den gesellschaftlichen und politischen Prozessen zu beteiligen und sich einzumischen und so insgesamt wichtige Beiträge zur demokratischen Streitkultur zu leisten.“

Bartsch, Tim-C. u.a.: Was ist Debatte? Ein internationaler Überblick. Cuvillier Verlag, Göttingen 2005, S. 13

Debattieren befähigt Frauen und Männer gleichermaßen, sich mit Gender-Themen auseinanderzusetzen. Durch die Erläuterung der Vor- und Nachteile des Themas entsteht eine hohe Argumentationstiefe, die es den Teilnehmenden ermöglicht, ihre eigene Denkweise zu hinterfragen und Standpunkte im Alltag nach außen fundiert zu vertreten. Was im Debattiertraining gelernt wird, verändert den Blickwinkel und hat dadurch direkte Auswirkungen auf die Lebenswelt der Teilnehmer.

“Vom Angebot bis zur Umsetzung hat für uns alles gestimmt.”
Dr. Tina Enders, TU Darmstadt, Graduiertenkolleg KRITIS, über das Debattiertraining zur Sensibilisierung für Gender-Themen

Dauer:

1 Tag (8 Stunden) oder 2 Tage (16 Stunden)

Inhalte:

  • stichhaltige Argumente finden und auf ihre Relevanz überprüfen
  • Argumente schlüssig und überzeugend aufbauen
  • Argumente widerlegen und entkräften
  • überzeugend auftreten, auch bei kritischem Publikum
  • mit Zwischenrufen und kritischen Fragen souverän umgehen

Zielsetzung:

  • Förderung der Argumentations- und Durchsetzungsfähigkeit von Frauen in gemischtgeschlechtlichen Gruppen
  • Sensibilisierung aller Teilnehmenden für die Unterschiede in der Kommunikation zwischen Männern und Frauen und zwischen unterschiedlichen Kulturen
  • Förderung des Bewusstseins, dass die Äußerung von Meinungen nicht an das Geschlecht oder die Kultur gebunden ist

Debatten-Thema:

Die Themen unserer Debatten werden so ausgewählt, dass Sie die TeilnehmerInnen der Debatte für das Thema Gender sensibilisieren.

TrainerIn:

VDCH-zertifizierte/-r DebattiertrainerIn oder Master-DebattiertrainerIn

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